Die Ausstellung im Planet 10 zum Thema Rache…

… wird verlängert bis morgen Freitag 27.4. von 15 bis 22 Uhr.

Schauts unbedingt vorbei in der Pernerstorfergasse 12, gleich ums Eck vom EKH. <3

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Some band changes…

So, it was already a bit good to be true, so finally some bands cancelled.
Migre le Tigre & Pakt had to cancel their tours due to sickness. We wish that they get well soon.
Also Jon Creeden had to cancel.
BUT we found a least a worthy replacement to start off the ABC Fest 2018. INDOCTRINATE!

https://indoctrinate.bandcamp.com/

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Zur Einstimmung: A-Radio vom 15.4.2018 zum ABC-Fest

***only in german, we are sorry***

15/04/2018 – Das Anarchist Black Cross Solidarity Festival 2018

Diese Sendung dreht sich um das ABC Solidarity Festival Ende April in Wien. Wir möchten euch gerne das Programm und die Bands näherbringen.

Da sich aber nicht alle Bands zeitlich in die normale Sendungszeit ausgegangen ist, gibt es einen kürzeren und längeren Schnitt. Bei der langen Sendung kommen am Ende einfach noch (fast) alle Bands vor, aber nichts inhaltliches mehr.

Viel Spass beim Hören!

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Noch mehr Programm: Trouble-Filmscreening & Diskusson Freitag, 27.4. 19 Uhr

We would appreciate you to join screnning of episodes of /*Trouble*/, a brand-new monthly show offering an in-depth anarchist analysis of current struggles, tactics and movement dynamics. Trouble will broadcast first-hand accounts and perspectives from organizers on the ground, with the aim of cutting through the fog of misinformation that often clouds our understanding of the world, and provoking people into taking bold, collective action.

/*Trouble*/ episodes are meant to be watched in groups and provoke discussions.
Each episode is 30 minutes long, and has English subtitles.

We will screen these 4 episodes of /*Trouble, */with breaks for discussion etc:
– Trouble # 4: No Justice… Just Us. Movement Defense Against State Repression.
– Trouble # 5: You Are Being Watched*. *Movement Defense Against State & Corporate Surveillance.
– Trouble # 6: Adapt and Destroy. Counter-insurgency and Social War
– Trouble #11: Destroying Domination. Revolutionary Feminism in the Age of Misogynist Reaction. ”

Location: Infomaden @ porter’s lodge // ground floor

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Kino im Infoladen (EKH): „Trouble“ Freitag 27.04. 19:00 Uhr
VA und Diskussion auf ENGLISCH!!!!

Wir würden uns freuen wenn ihr dabei seid, wenn wir einige Episoden von Trouble ausstrahlen, einer brandneuen monatlich erscheinenden Serie, sie bietet eine tiefer gehende anarchistische Analyse von aktuellen Kämpfen, Taktiken und Dynamiken in der Bewegung. Trouble strahlt Berichte aus erster Hand aus und gibt die Perspektive von Organisator_innen vor Ort wieder, mit dem Ziel durch den Nebel der Desinformation zu schneiden, der oft unser Verständnis von der Welt trübt. Es wird versucht die Leute zu dreisten, kollektiven Aktionen zu motivieren. Die Folgen von Trouble sind dafür gedacht, sie gemeinsam in Gruppen anzuschauen und Diskussionen hervorzurufen. Jede Episode dauert 30 Minuten und hat englische Untertitel.

Wir werden folgende 4 Episoden von Trouble anschauen, mit Pausen dazwischen, um zu diskutieren:
– Trouble # 4: No Justice… Just Us. Movement Defense Against State Repression.
– Trouble # 5: You Are Being Watched. Movement Defense Against State & Corporate Surveillance.
– Trouble # 6: Adapt and Destroy. Counter-insurgency and Social War
– Trouble #11: Destroying Domination. Revolutionary Feminism in the Age of Misogynist Reaction.

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Voilà: Auch endlich fertig! Unser Aufruftext zum Festival

English translation is coming in the next days…

Gemeinsam gegen alle Formen der Einsperrung!

Heuer veranstalten wir als Anarchist Black Cross Wien das Solidarity-Festival zum 6. Mal in Folge im EKH von 26. bis 28. April. Neben den abendlichen Konzerten und After-Show-Partys gibt es ein spannendes Rahmenprogramm mit Diskussionen und Vorträgen rund um die Themenbereiche Knast, Bestrafung, Überwachung und Repression im Kontext unserer Kämpfe mit einem anarchistischen Blickwinkel und in unversöhnlicher Opposition gegen den Staat und anderen Autoritäten.

Außerdem feiern wir 10 Jahre ABC Wien und nutzen die Auftaktveranstaltung am Donnerstag, um über unsere Standpunkte zu informieren: Was wir tun und warum, welche Geschichte hinter Anarchist Black Cross steckt, und welche Ideen damit verbunden sind.

Mit unserem monatlichen Newsletter, unserer Homepage sowie anderen Infopublikationen und regelmäßigen Infotischen bei (subkulturellen) Events im deutschsprachigen Raum verbreiten wir Gegeninformationen über anarchistische Kämpfe sowie die von anarchistischen und antiautoritären Gefangenen, halten brieflichen Kontakt zu/mit anarchistischen Gefangenen und unterstützen diese. Wir versuchen sie sichtbarer zu machen und damit einem Beitrag zur Kontinuität ihrer Kämpfe zu leisten oder recht simpel mit finanziellen Mittel auszuhelfen. Wir organisieren Vorträge zu aktuellen Themen, Antirepressions-Workshops, beteiligen uns an internationalen Soli-Aktionen, machen einmal im Monat die Schreibwerkstatt, um gemeinsam mit anderen Briefe in den Knast zu schicken. Wir sind mehr als eine solidarische Anti-Repressionsstruktur, die als Anlaufstelle und Rechtsberatung für Betroffene dient, wir wollen keine Dienstleister_innen für die Szene sein, sondern betrachten diese Unterstützungsarbeit als Teil unserer Kämpfe und nicht als Service für andere.

Wir sind gegen Knäste, weil wir gegen die kapitalistische Gesellschaft, diese und jede Regierung sind, gegen Unterdrückung, Diskriminierung, Armut und weil wir gern anders leben möchten als aktuell. Als Anarchist_innen erkennen wir, dass die kapitalistische Gesellschaft für ihre Reproduktion die formale Gleichheit und bürgerliche Freiheit aller Individuen propagandiert, aber aufgrund ihres Status als Warengesellschaft kein „schönes Leben“ für alle Menschen gewährleisten kann.

Wer gegen geltendes Recht und damit gegen die aktuelle Moral der Herrschenden verstößt, wird in den meisten Ländern dieser Welt weggesperrt. Wegsperren bedeutet, aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden und nur wieder Zutritt zu erlangen, wenn man rehabilitiert ist und seine Strafe abgesessen hat. Doch nicht nur durch die Institution Gefängnis werden Menschen ausgesperrt – Kontrolle, Disziplinierungen und Bestrafungen beginnen schon von klein auf zuhause, im Kindergarten, ziehen sich durch Schule, Arbeits- und Ausbildungsplatz, Institutionen wie Krankenhaus oder Psychiatrie bis hin zum wenig selbstbestimmten Sterben.

Wer sich dem Arbeitsmarkt anbietet, darf mitmachen im Konkurrenzkampf um Leistung, Konsum, Befriedigung von Grundbedürfnissen und der damit oft einhergehenden Gier nach mehr. Es gibt klare Regeln des Zusammenlebens, die eingehalten werden müssen, sonst ist man draußen aus dem Job, der Wohnung, dem gesicherten Leben. Wo es früher hieß, „Mach eine Ausbildung, dann bekommst du eine gute Arbeit.“ heißt es heute: „Jobs gibt es grundsätzlich zu wenig für alle, Wohnen ist unleistbar geworden, noch ein paar Schulden dazu und du schaffst es nie wieder raus aus diesem Kreislauf“. Von der Forderung „Luxus für alle“ sind wir weiter weg als eh und je, auch hier, in Österreich, in Wien, es geht sich mit einem Blick auf energietechnische Rohstoffe oder Ressourcen schlicht nicht aus und wird sich nie ausgehen.

Wer gezwungen ist, außerhalb der Lohnarbeitswelt zu leben, muss sich andere Möglichkeiten des Überlebens suchen und das bringt viele schnell in die Nähe von Institutionen wie dem Gefängnis, das eine ganz bestimmte Rolle innerhalb der Disziplinargesellschaft einnimmt. Es ist für die Härtefälle da, für die, die das Gewaltmonopol des Staates in Frage stellen, ihre zugewiesene Rolle, die man sich schon lang nicht mehr selbst aussuchen kann, hinterfragen und deshalb mit dem Gesetz in Konflikt geraten, keine Aufenthaltserlaubnis haben usw. Marginalisierte Menschen wie Obdachlose oder Mitgrant_innen ohne Anspruch auf Hilfeleistungen von karitativen Einrichtungen trifft es schneller als andere. Staatliche Repression ist allgegenwärtig, Stichwort Zwangsräumungen, Innenstadtvertreibung, ständig erhöhte Polizeipräsenz, Grenzkontrollen, Schikanen im Park durch private Securities usw.

Kontrolle und Überwachung gehen mittlerweile nicht nur vom Staat aus, sondern auch von den Technologien der neuen Medien und Smartphones, die wir fast alle mit uns rumschleppen. Wir unterwerfen uns diesen Prozessen in der Regel nicht uninformiert, sondern bei klarem Kopf und im Wissen, wozu die riesigen Datenmengen, die sie produzieren, genutzt werden, welche Bewegungsprofile sie erstellen, was sie aufzeichnen und speichern. Eine kämpferische Position gegen diese Gesellschaft benötigt in Zeiten wie diesen auch einen technologiekritischen Standpunkt und starke Positionen zum immer heftiger um sich greifenden und selten hinterfragten Technik-Hype. Deshalb finden wir es wichtig, diese Punkte in unsere Debatten miteinzubeziehen.

Die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus, Reichtum und Armut, Gefängnis, Disziplinierung, Kontrolle und Überwachung, Rassismus, zunehmende rechtspopulistische bzw. (neo)faschistische Tendenzen in vielen Regierungen Europas, die Hetze gegen alles Andere, Fremde und die Verschärfung des sozialen Klimas – das hängt alles eng miteinander zusammen, begünstigt und nährt sich gegenseitig. Nur gegen Knast zu sein oder für bessere Haftbedingungen, reicht uns nicht, es geht uns immer um das Gesamtsystem, den Zusammenhang und den Kampf gegen das Bestehende.

So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.
Das ist uns klar, darum organisieren und vernetzen wir uns mit anderen, die die Zustände ähnlich sehen wie wir und mit denen uns deshalb mehr
verbindet, als mit anderen. Ein Teil unserer Arbeit seit mittlerweile sechs Jahren ist dieses Festival auf die Beine zu stellen. Damit sammeln wir Geld für unsere Projekte, Druckkosten, Veranstaltungen und können so zur Unterstützung von Gefangenen oder für von Repression betroffenen Menschen im In- und Ausland beitragen. Als Anarchist Black Cross-Gruppe sind wir international vernetzt, in regem Austausch in konkreten Fällen und versuchen unser Wissen über länderübergreifende Repressionsmethoden aktuell zu halten.

Wir hoffen, dass ihr auch heuer wieder zahlreich erscheint, diskutiert, informiert, vernetzt und dass sich dadurch neue Projekte, Kooperationen oder einfach nur ein bisl mehr Actions ergeben. Neben dem offiziellen Programm gibt es jede Menge Raum für informellen Austausch und allabendlich bei den Konzerten eine große und gut beleuchtete Infozone.

Am Schluß bedanken wir uns gleich im Voraus bei allen, die Vorträge halten, plakatieren gehen, uns bei der Bewerbung unter die Arme greifen, Cocktails mixen, Info- und Büchertische betreuen, Ton und Licht machen, Soli-Tattoos stechen, kochen, sich um die Kinder kümmern, putzen, Schlafplätze herrichten, auflegen, Bardienst machen und ganz speziell beim EKH-Kollektiv, welches das ABC-Festival seit Jahren unterstützt und ohne das es in dieser Form niemals möglich wäre. <3

Wir sehen uns am Festival!
Freiheit für alle Gefangenen!
Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland!

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DAFuQ supports ABC-Fest am Do 26.4.18

Wir freuen uns sehr, diese äußerst spannende Veranstaltung von lieben Menschen ankündigen zu dürfen…

Geschichten zum Thema Rache: Eine Ausstellung

Rache steht im Gegensatz zu staatlichen Ideen von Gerechtigkeit und Justiz. Sie wird normalerweise verpönt und als willkürlich dargestellt, weil sie sich nicht an Gesetze hält und oft Formen annimmt, die außerhalb der staatlichen Rechtsnormen stehen. Aus anarchistischer und feministischer Perspektive gab und gibt es vielfältige Auseinandersetzungen mit dem Thema, die die empowernde Funktion von Rache in den Vordergrund stellen. Sie sehen die emotionale Seite des Konzepts nicht als Mangel und erkennen in ihm Potential für einen Gegenentwurf zu bürgerlichen, patriarchalen Rechtsvorstellungen.

Rache zu verüben kann Handlungsfähigkeit zurückgeben: Das Verlangen nach Rache ist ein Gefühl, das ähnlich wie Wut stark machen kann und uns zum Handeln bringt. Seine destruktive Seite sprengt den Rahmen vorherrschender Befriedungstaktiken.

In dieser Ausstellung werden Geschichten und Gedanken zum Thema Rache aus anarchistischer und feministischer Perspektive zusammengetragen. Es geht uns nicht um eine vollständige Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern um die Präsentation von Eindrücken, in denen Rache als Form von Empowerment auftritt.

Zum Inspirieren, Diskutieren und Weiterdenken.
Im Rahmen von DAFuQ – Donnerstag Anarchistisch, Feministisch und Queer, ausnahmsweise offen für alle genders
Donnerstag 26. April 2018, 19-22h Planet 10: Pernerstorfergasse 12 1100 Wien

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DAFuQ supports ABC-Festival
Stories about Revenge. An exhibition

Revenge stands in contradiction to state concepts of justice. Normally, the topic is discredited and seen as arbitrary because it does not follow the law and often takes forms that are outside the state’s norms of justice. There have been various debates concernig this topic from an anarchist and feminist perspective that focus on the empowering character of revenge. These analyses do not consider the emotional part of the concept as a deficit and identify its potential as an alternative approach to civil and patriarchal ideas of justice. To take vengeance can bring back one’s capacity for action: the urge for revenge is an emotion that, similar to rage, can make us take action and feel strong.

Its destructive side breaks out of the framework of the general tactics of appeasement. In this exhibition we will collect stories and thoughts about revenge from an anarchist and feminist perspective. We do not have the intention to present a complete analysis of the topic but would like to share impressions of revenge as an empowering notion;
to inspire, discuss and think further.

Within the regular Thursday’s anarcha-queer-feminist meetings: DAFuQ – Donnerstag Anarchistisch, Feministisch und Queer
this time open for all genders
Thursday April 26, 7-10pm Planet 10: Pernerstorfergasse 12 1100 Wien

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Programm vollständig online!

Wir freuen uns, das Vortragsprogramm ist nun fast vollständig online.
Wir warten noch auf ein paar Texte und Übersetzungen, aber unter Programm 2018 findet ihr nun zumindest mal alle spannenden Veranstaltungen und Diskussionen auf einen Blick.

Wir freuen uns übrigens sehr, wenn ihr bei den Flüsterübersetzungen helfen könnt.
Bitte sagt uns am Infopoint Bescheid. Danke. 🙂

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Vortrag zur Forensik in Deutschland

Die Kriminalität nimmt nicht zu, sie wird anders bewertet. Im Namen des konstruierten Sicherheitsbedürfnis verurteilt die Justiz immer öfter für Bagatelldelikte zu forensischer Unterbringung. Ein repressives Regime voll von Zwangsbehandlungen, Unterdrückung, Normierung, Anpassung. Im Maßregelvollzug wird durch Pflegepersonal, ÄrztInnen, TherapeutInnen, GutachterInnen, getarnt als „Helfende“ und „Heilende“ mit der „erkrankten Psyche“ „gearbeitet“ und somit der eigene Job legitimiert. Sie entscheiden letztendlich, wann Gefangene geheilt sind und was das bedeutet. Ein Spiel auf Lebenszeit der Gefangenen. Sehr viele Menschen sitzen Jahre, viele Jahrzehnte lang im Maßregelvollzug fest, fast immer sehr viel länger, als wenn sie, statt schuldunfähig oder eingeschränkt schuldfähig in den Maßregelvollzug, in ein Gefängnis gekommen wären.

>>>>>> Veranstaltung findet statt am Freitag, 27. April um 19 Uhr.

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Noch mehr Veranstaltungen von CZ über Spanien bis hin zu…

… genauer Timetable kommt jetzt dann bald mal. Aber wirklich!
Thanx to all speakers and lovely people preparing workshops and talks. <3
Exact timetable is coming the next days, we promise.

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Der lange Arm der Repression, von Barcelona bis Aachen

Seit dem Jahr 2013 fanden eine Reihe von Operationen gegen die anarchistische Bewegung, ausgehend vom spanischen Staat statt. Angefangen hatte alles mit der Verhaftung und späteren Verurteilung von zwei Anarchist*innen aus Chile. Dies lief unter dem Namen Operation Columna. Ab diesem Moment fanden drei weitere Operation statt, Pandora, Piñata, Pandora II bis hin zu der Verhaftung am 13 April 2016 von zwei weiteren Gefährt*innen in Barcelona, die beschuldigt wurden in Aachen eine Bank enteignet zu haben. Dutzende Wohnungen, besetzte Häuser, Treffpunkte und anarchistische Zentren wurden während dieser Zeit durchsucht und fast 50 Personen verhaftet.

Die Anklage war die der Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation mit terroristischen Zielen. Die Staatsanwaltschaft feierte damit einen Schlag gegen die Gefahr des „anarchistischen Terrorismus“.

Dies wird eine Veranstaltung über unterschiedliche Fälle sein, unter anderem wird die Isolationshaft in Spanien (genannt F.I.E.S.) beschrieben, sowie die Geschichte des Antiterror Gesetzes.

Von der Soligruppe für Gefangene (Berlin)

>>>>>>>>>>> VA findet statt am Samstag, 28. April um 17 Uhr

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Letters matter: Isolation und Korrespondenz im Gefängnis

Für viele Menschen sind Gefängnisse eine Parallelwelt, die die Mehrheit der „normalen“ Bürger*Innen, welche die illusorische Grenze des Gesetzes nicht überqueren, nicht betrifft. Nach der Polizeioperation Fénix in Tschechien und vielen anderen Fällen weltweit ist uns das Gefängnis viel näher als wir denken und der Kampf innerhalb der Gefängnisse wird normalerweise nur aus den sichtbaren Bereichen entfernt, wo er einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wäre. Das Gefängnis isoliert uns auf viele Arten, und seine Mauern versuchen alles, uns die Freiheit vergessen zu lassen.

Anarchist*Innen aus der sogenannten Tschechischen Republik werden über ihre persönlichen Erfahrungen mit Gefängnis-Isolation berichten und über das Schreiben von Briefen, was eine der wichtigsten und einfachsten Möglichkeiten ist, Gefangene zu unterstützen.

Letters matter: prison isolation and correspondence

For many people prisons are parallel world, which doesn‘t concern most of „normal“ citizens, those who don‘t cross illusive border of the Law. After police operation Fénix in czech context and many other cases we know from the world, prison is much closer to us than we think, and struggle within prisons is just usually removed from the spot that is visible for wide public. Prison isolates us in many ways, and it‘s walls try to make us forget about freedom.

Anarchist from so-called Czech republic will speak about personal experience with prison isolation and about writing letters as one of the most important and accessible ways to support people on the inside.

>>>>>>>>>>>>>> findet statt/takes place @ Saturday 28. April 3 pm (15 Uhr)

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Erste Veranstaltungstexte kommen!!

Wir freuen uns euch nun stückchenweise das heurige Rahmen-Workshop-und-Vortragsprogramm vorstellen zu können…

Die jeweiligen Beginn-Zeiten am Freitag und Samstag sind aktuell noch nicht fix, aber kommen as soon as possible hier an dieser Stelle.

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10 Jahre nach 2008: Was bleibt nach der Repression?

Als am 21. Mai 2008 10 Personen aus der Tierrechtsbewegung in ganz Österreich mit zum Teil gezogenen Waffen aus ihren Betten geholt und in U-Haft gesteckt und über 20 Häuser, WGs und Vereinslokale Hausdurchsuchungen unterzogen wurden, hat das nicht nur das Leben der Betroffenen verändert. Die Auswirkungen der Repression durch eine eigens gegründete Sonderkommission “Pelztier” waren nicht nur innerhalb der Tierrechtskämpfe zu spüren, sondern zogen sich über viele Jahre nachhaltig durch alle linksradikalen Aktivitäten.

Viele Fragen sind nach wie vor offen, da z.B. Teile der Akten, in denen es um Überwachungsmassnahmen ging, nie einsehbar waren.

Bei dieser Veranstaltung werden wir in einem ersten Teil für alle, die sich nicht mehr genau erinnern können oder damals noch nicht dabei waren, zusammenfassen, was passiert ist. Im zweiten Teil stellen wir uns der Auseinandersetzung, was aus heutiger Sicht kritisch zu sehen ist mit Blick auf die Unterstützung der Betroffenen und was wir daraus für Analysen für aktuelle Anti-Repressionsarbeit ziehen.

Eine subjektive Veranstaltung von und mit ehemaligen Angeklagten und antirep2008-Menschen ohne Anspruch auf Vollständigkeit

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Google-Campus Berlin verhindern – (Tech)Herrschaft abschaffen

Google will in Berlin-Kreuzberg einen Start-Up-Campus eröffnen. Aber was macht Google eigentlich alles? Herrschaftsstrukturen verändern sich, weiten sich aus und das smarte allegegenwärtige Gefängnis breitet sich in alle Bereiche des Lebens aus. Was macht dieser technologische Angriff? Außerdem ein paar Informationen über den Kampf gegen den Google-Campus Berlin. Danach Diskussion: Wie technologische Herrschaftsstrukturen angreifen anhand eines konkreten Projektes wie dem Google-Campus?

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“The Network“: Repressionen gegen Anarchist*Innen und Antifaschist*Innen in Russland und konstruierte Terrorakte.

Seit Oktober 2017 wurden zahlreiche antiautoritäre Aktivist*Innen in Russland aufgrund von Terrorismus-Anklagen verhaftet.

Viele von ihnen wurden vom russischen Staatssicherheitsdienst FSB entführt und mit Elektroschocks und anderen Methoden gefoltert. Nach Tagen der Folter wurden fast alle gezwungen, sich schuldig zu bekennen, ein Teil des sogenannten „Network“ zu sein – eine fantastische (original: mythical) Organisation, die gegründet worden sein soll, um Terroranschläge während der Präsidentschaftswahlen und der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft durchzuführen und das Putin-Regime zu stürzen. Das FAB macht bis heute weiter: in verschiedenen Städten werden immer noch Menschen gefoltert und entführt.

Eine Aktivistin aus Russland wird über die beispiellose Situation, die brutalen Folterungen im vielleicht schlimmsten Kriminalfall des heutigen Russlands gegen Anarchist*Innen berichten. Kommt alle, um zuzuhören, nachzudenken und die Möglichkeiten zu diskutieren, die inhaftierten Gefährt*Innen zu unterstützen. Wie können wir mit der harten Repression umgehen? Wie können wir uns wehren?

Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die laufenden Solidaritätsaktionen finanziell zu unterstützen.

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